Solarpark Lampertheim Gmbh gegründet

Projektgesellschaft für geplantes PV-Projekt „Im Bruch“ wurde auf den Weg gebracht

Menschen in Business-Kleidung sitzen und stehen um einen Tisch herum.
Vertreterinnen und Vertreter von Entega, GGEW und ENERGIERIED beim Notartermin zur Gründung der Solarpark Lampertheim GmbH; Foto: GGEW AG / Marc Fippel Fotografie

Lampertheim. Die Partner GGEW AG, ENERGIERIED GmbH & Co. KG und die ENTEGA AG haben den nächsten Meilenstein für ihr gemeinsam geplantes PV-Projekt in Lampertheim erreicht. Sie haben die Solarpark Lampertheim GmbH für die anstehende Realisierung sowie den späteren Betrieb gegründet.

Der geplante Baubeginn für die Freiflächenanlage „Im Bruch“ ist voraussichtlich Sommer 2024. Die Anlage wird eine installierte Leistung von 5 bis 6,2 Megawatt Peak (MWp) haben. Der prognostizierte Jahresertrag liegt bei 5,4 – 6,5 Mio. kWh und es können dadurch jährlich rund 3.720 Tonnen CO2 eingespart und ungefähr 2.100 Haushalte mit klimafreundlichem Strom rechnerisch versorgt werden. In der Ausarbeitung ist derzeit auch eine Bürgerbeteiligung, über welche die Menschen in der Region ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten können und dabei finanziell profitieren.

Carsten Hoffmann, Vorstand GGEW AG, betont: „Hierbei handelt es sich um ein Leuchtturmprojekt der regenerativen, dezentralen Erzeugung in Südhessen. Mit dieser Kooperation bündeln die drei regionalen Energieversorger ihre Kräfte gemeinsam für den Klimaschutz. Die erfolgreiche Umsetzung der Energiewende spielt sich hauptsächlichen in den regionalen Stromnetzen ab, nicht nur in den Hochspannungsnetzen. Das klare Ziel lautet dabei: Strom aus der Region – für die Region. Vor Ort erzeugter Strom soll auch vor Ort verbraucht werden.“

Frank Kaus, Geschäftsführer ENERGIERIED GmbH & Co. KG, erklärt: „Um die Energiewende umsetzen zu können, benötigen wir im Bereich Photovoltaik sowohl Dach- als auch Freiflächenprojekte. Freiflächen können dabei einen effizienteren Ertrag bei geringeren Herstellungskosten einbringen. Am Beispiel „Im Bruch“ heißt das konkret: Auf etwa 1000 Dächer von Ein- und Zweifamilienhäusern müssten Photovoltaik-Anlagen installiert werden, um die Leistung des geplanten Solarparks zu erreichen“.

ENTEGA beteiligt sich über ihr Tochterunternehmen ENTEGA Regenerativ GmbH an der Solarpark-Gesellschaft. ENTEGA Regenerativ-Geschäftsführer Guido Böss sagt: „Für ENTEGA als Nachhaltigkeitskonzern steht der Bau von Photovoltaikanlagen ganz oben auf unserer Agenda. Wir haben seit 1999 mehr als 140 PV-Anlagen in über 50 Kommunen in der Region errichtet. Zudem betreiben wir aktuell vier große Solarparks. Unsere PV-Anlagen erzeugen insgesamt jährlich etwa 34.000 Megawattstunden Ökostrom, die rechnerisch rund 11.400 Haushalte versorgen können. Zudem werden pro Jahr über 20.900 Tonnen CO2 vermieden.“

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